Bilder in Texten…

… können ganz unterschiedliche Funktionen haben! Andererseits: einem Computer ist es ja völlig wurscht, ob Sie in einem Pixelhaufen ein 'K' oder einen Mann mit Goldhelm erkennen. 

 

Faszinierenderweise nimmt das menschliche Hirn größere Mengen Texte auch erst mal als 'Grau-Fläche', also als Bild wahr.

 

Überlegen Sie sich also gut, welchen Effekt ihr Bild auf die Gesamtwirkung des Dokuments hat; und, natürlich, Bilder ziehen die Aufmerksamkeit des 'Lesers' magisch an - kleine Vampire, die vom Wesentlichen ablenken!

'nix' ist auch Bild!

 Der Einzug, also die kleine Lücke am Anfang eines jeden Textblocks, ist zwar 'nüx', hat aber gestalterisch einen heftigen Effekt.

 In Taschenbüchern finden Sie oft dieses gestalterische Element. Und wie alles bei Typografie, soll der Einzug dem Lesenden dabei helfen, den Text leichter zu verstehen bzw zu entziffern.

 Denn ein Absatz muss nicht zwingend auch einen Abstand oben/unten haben - das könnte den Txet zu 'luftig' machen, das Auge fängt an zu wandern. 

 Der Einzug, also ein gewisses Maß Abstand zum linken Rand kann einem txet einen look geben.

 

Dieses 'nix' erzeugt man übrigens nicht, indem man auf die große Space-Taste haut, sondern durch das Lineal:

 

 

Das Initial

st der große dicke Buchstabe am Anfang einer Seite - natürlich völlig unpraktisch zum Lesen, sondern nur eine Modeerscheinung aus Zeiten, als Texte noch von fleißigen Mönchen-Händchen geschrieben wurden und diese zeigen konnten, wie schön verschnörkelt sie Buchstaben gestalten konnten. 

Praktisch? Nein. Hübsch? Nicht unbedingt.

Von der Funktion allerdings eher einem Bild nahe denn einem Buchstaben!